Das erste Mosaikparkett (ab ca.1926)
Quelle:
Fachbuch für
Parkettleger
und Bodenleger
www.sn-verlag.de
Bereits im Jahre 1926 wurde von dem Franzosen Noel aus Bagnolet eine Maschine zur Herstellung von Kleinstparkett zum Patent angemeldet. Diese ersten Parkettlamellen wurden in einem Abstand von 5 mm werkseitig zu Tafeln zusammengesetzt und auf der Oberseite mit Papier fixiert. Die Verklebung erfolgte in Magnesiumzement, welcher auch gleichzeitig die Fugen ausfüllte.
1935 gelang es dem Schweizer Paul Hofer, die komplizierte Verlegetechnik zu vereinfachen. Von nun an wurden die einzelnen Lamellen fugenlos und ohne seitliche Verbindung auf den Unterboden verklebt.
Der große Siegeszug der Mosaikparkettböden begann jedoch erst um 1950, un zwar in einem solchen Umfang, den niemand voraussehen konnte. Neben der inzwischen problemlosen Verlegetechnik trug dazu sicher auch die neu entwickelte Oberflächenbehandlung durch eine Versiegelung bei. Eine weitere Vereinfachung für das Verlegen wurde durch die Entwicklung eines Verfahrens im Jahre 1964 erreicht, bei dem ein weitmaschiges Kunstfasernetz auf der Unterseite der Mosaikparkettlamellen das undurchsichtige Papier auf der Oberseite ersetzte, das aufgeweicht und abgezogen werden mußte.
Parkett ...ein Stück Persönlichkeit
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